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Landessprache oder Englisch? Welche Sprache du messen solltest

Aktualisiert: 2. September 2026

Die Antwort hängt davon ab, wer in deinem Markt entscheidet, nicht davon, wo du sitzt. Denken deine Kunden in der Landessprache, misst du diese. Kaufen bei dir Menschen, die auf Englisch suchen — Reisende, ausländische Kunden, Firmen im Ausland — dann ist das englische Ergebnis genauso echter Umsatz.

Die Entscheidung ist kommerziell, nicht sprachlich

Die Frage lautet nicht „in welcher Sprache ist meine Website“, sondern „in welcher Sprache denkt der, der zahlt“. Ein Hotel auf einer Insel kann eine Website in der Landessprache und ausländisches Publikum haben. Eine Steuerkanzlei in der Provinz kann englische Seiten und ausschließlich inländische Mandanten haben.

Fang bei der Kasse an: Woher kamen deine letzten zehn Kunden, und in welcher Sprache haben sie mit dir gesprochen. Das bestimmt, was zu messen sich lohnt.

Drei typische Fälle

  • Nur Landessprache: lokale Dienstleistungen, Freiberufler, Gastronomie — alles, was physische Präsenz oder einen nationalen Rahmen braucht.
  • Beide: Tourismus, Online-Handel mit Versand ins Ausland, Fernleistungen, alles, was sich auch an ausländische Ansässige richtet.
  • Überwiegend Englisch: B2B-Export, Technologie, Schifffahrt — wo der Markt ohnehin international ist.

Warum es nicht reicht, nur eine zu messen

Gehörst du zur zweiten Gruppe und misst nur die Landessprache, siehst du das halbe Bild — meist die weniger umkämpfte Hälfte. Englische Fragen in deiner Branche haben deutlich stärkere Player.

Umgekehrt ist es ebenso irreführend: Ein gutes englisches Ergebnis kann dich beruhigen, während du im heimischen Markt, wo du tatsächlich verkaufst, unsichtbar bist.

Was sich je Sprache praktisch ändert

Es ist keine Übersetzungsfrage. Die Fragen unterscheiden sich: Der Einheimische fragt „wo finde ich“, der Ausländer fragt „best in“. Auch die Quellen, denen das Modell vertraut, unterscheiden sich — heimische Medien und Verzeichnisse für das eine, internationale Plattformen für das andere.

Brauchst du beide, brauchst du zwei Sätze von Signalen: heimische Erwähnungen für die heimische Frage, internationale für die englische. Das eine bringt das andere nicht mit.

Was du zuerst tun solltest

  • Schreib auf, in welcher Sprache deine letzten zehn Kunden mit dir gesprochen haben.
  • Ist es gemischt, miss beide Sprachen getrennt — keinen gemittelten Wert.
  • Übersetze deine Fragen nicht wörtlich; schreib, wie ein Ausländer tatsächlich fragen würde.
  • Musst du dich für eine entscheiden, nimm die, die heute die Rechnungen bezahlt.

Häufige Fragen

Soll ich meine Website zweisprachig machen?

Nur wenn du wirklich ausländisches Publikum hast. Eine schlecht übersetzte zweisprachige Website ist schlechter als eine gute einsprachige — für Menschen wie für Modelle.

Wenn ich in der Landessprache besser werde, werde ich auch auf Englisch besser?

Kaum. Die beiden Fragen schöpfen aus verschiedenen Quellen. Sie brauchen getrennte Signale, genau deshalb werden sie getrennt gemessen.

Und Umschriften in lateinischen Buchstaben?

Sehr wenige fragen eine KI so, anders als bei der alten Suche. Investier nicht dort — investier in die korrekte Schreibweise deines Namens überall.

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